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Katzengeschichten
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Nach so vielen Informationen rund um unsere "Eisbären" möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben ein wenig abzuschalten. Genießen Sie die Geschichten, die wir über unsere weißen Lieblinge zu erzählen haben....
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Ein Eisbärmädchen zieht ein...
Es muß wohl Maijucken gewesen sein, anders können wir es uns nicht erklären. Denn im Mai haben wir uns entgegen aller Vernunft in ein kleines weißes Norwegermädchen , eins von sechs Geschwistern !!!! verliebt.
Die
Bilder und die Erzählungen und viele lange Telefonate haben uns dann überzeugt,
sie soll bei uns einziehen, egal ob wir mit ihr züchten dürfen oder nicht.
Anfang Juni war es dann soweit. Am späten Samstag nachmittag klingelte es endlich an der Tür und Sonja brachte unseren kleinen weißen Traum namens Sma Isbjoern`s (Kleine Eisbären) Jaguar Jadesnow Juwel. Voller Spannung erwarteten wir, was nach Öffnung des Kennels passiert. Und siehe da, die Schneeprinzessin machte ihrem Namen alle Ehre, spazierte mit hoch erhobenem Schwanz heraus und begann sofort das neue Zuhause zu erkunden. Überhaupt keine Scheu, weder vor uns, noch vor den anderen Katzen. Auf jede Berührung erfolgte sofort ein lautes Schnurren.
Csilla und Annette fanden zwar nicht so toll, dass sie gleich ganz oben auf dem Kratzbaum liegen wollte, haben aber auch nur kurz mal gefaucht. Anschließend ging es dann auf den Balkon . Auch hier noch kurzes Gemecker von den anderen.
Schön, dass Sonja über Nacht blieb. Nach gutem Essen und vielem Erzählen sind wir dann alle, Menschen und Katzen, todmüde ins Bett gefallen. Jaguar hat die Nacht bei Sonja im Bett verbracht, aber am nächsten Morgen hat sie gleich auch das Obergeschoß erkundet und fühlte sich schon sichtlich wohl in der neuen Umgebung.
Schweren Herzens hat Sonja sich dann am Sonntag nachmittag verabschiedet. Und abends durften wir berichten. Jaguar schlief selig und total kaputt im Kratzbaum, eine Schlafsocke gefüllt mit Katzenminze zwischen den Pfoten. Die Nacht hat sie dann bei uns im Bett verbracht. Und ab dem nächsten Tag hat sie dann richtig aufgedreht.
Ja und jetzt??
Sie hat
total Leben ins Haus gebracht, ist unsere kleine Prinzessin „Schmutzpfote“.
Überall die erste, immer im tiefsten Dreck. Bringt ständig stolz neue Geschenke
ins Haus, wie Steine, Zweige und alles mögliche Getier. Unsere vorletzte
Zimmerpflanze ist ihr Opfer geworden. Aber wir können
Sie wackelt mit ihrem süßen Hintern wie eine Petticoatbraut und versteht dann gar nicht, daß unser potenter Kater Hemingway vielleicht nicht nur mit ihr spielen will. Er ist jedenfalls total verliebt in sie, weshalb sie auch jetzt schon die Pille bekommt.
Und wenn sie mit dem albernen „ 9 Kilo Bommy „ fangen spielt, ist das immer ein Erlebnis für den ganzen Haushalt.. Da kann man nur rufen : „Alles in Deckung!!!“ Und ansonsten ist sie immer noch die Schmusebacke, die nie böse wird, sogar wenn wir sie mal baden mußten.
Und schnurrt und schnurrt und schnurrt....
Eigentlich möchten wir gar nicht, daß sie erwachsen wird!!!
*Jaguar hört übrigens sehr gut und wird, sobald erforderlich , natürlich audiometrisch getestet werden. Wir hoffen, dass es bis dahin konkrete Richtlinien, bzw. ein Zuchtprogramm für weiße Katzen gibt.
Mechtild Heinrichs Longyn`s Norwegische Waldkatzen ************************************************************************************************ Leben mit einer tauben Katze Eine weisse Katze, ein Traum den ich mal haben wollte. Mal
,denn ich wollte unbedingt kein taubes Tier. Jahrelange Suche und Ahnenforschung
und immer wieder die Angst. Ich wollte keinem Tier das Leben geben, das von
vornherein vielleicht schon ein Handicap hätte. Bis dann von Freunden ein
"Weißer" bei uns die Nacht verbrachte und mein Mann sich in ihn verliebte. Ich fand es allerdings noch nicht so perfekt und war sehr traurig.
Das änderte sich schnell in darauf folgenden
Wochen, der Weiße war ein unheimlich lieber Kerl, und noch nie hatte ich eine
Kitten das zu allem und jedem so offen war. Er zeigte seinen Brüdern wie man
zusammen den Staubsauger "tötet", wonach er dann wie ein kleiner Prinz sich
drauf setzte und sich rumfahren ließ. Er war der Mannschaftsführer. Er erschreckt sich fast nie, nur wenn plötzlich etwas hinter ihm steht oder auftaucht. Ob ich denke das er unglücklich ist ? Nein, er ist das glücklichste Wesen auf Erde,
seine Augen folgen allem, er darf nicht aber macht alles was Gott verboten hat. Er liebt Menschen und sie lieben Ihm. Renate Leyen ************************************************************************************************
Ein schöner Tag. Die Sonne strahlt mit ganzer Kraft vom Himmel auf eine tiefverschneite Erde. Nicht alle haben gleich grosse Freude an dieser Pracht. Snow aber kann sich nicht zurückhalten. Zum erstenmal in seinem bis jetzt kurzen Leben sieht er Schnee und hüpft voller Übermut in das Unbekannte. Ein weiteres Abenteuer steht ihm bevor.
Eine grosse Mulde entsteht da, wo er hinabgesprungen ist. Noch vor kurzer Zeit wurde er an der gleichen Stelle von Grashalmen gekitzelt. So sehr, dass er niesen musste und die Vögel im gegenüberstehenden Bäumchen ihn auslachten: „Ha du fängst uns nicht!“ Vor lauter Blättern sah er nicht einmal, woher die vielen Stimmen kamen. Doch heute ist alles anders, alles ist weiss, wie sein kurzes Fellchen und das Bäumchen sah so komisch aus. Kahl steht es da und bückt sich unter der weissen Last. Snow schüttelt sich, er friert und sein Fell wird ganz nass und es wirkt noch viel lockiger als sonst. Vom Bäumchen her hört er ein feines Stimmchen sagen: "Los, beweg dich, sonst frieren dir die Pfoten ab!" Und das hatte Snow auch schon gespürt, fast weh taten ihm seine kleinen Pfoten vor lauter Kälte. Zum Bäumchen hinstapfend, maunzte er: „Du siehst aber komisch aus und wo sind all die vielen Vögel hingegangen? Was ist das, was wir jetzt haben? Es sieht aus wie Sahne und ist so kalt und schmeckt überhaupt nicht?“
Das Bäumchen schüttelte sich vor Lachen und verlor dadurch etwas von der schweren Last. „Jaja,“ knarrte und ächzte es, „du musst nocht viel lernen, lieber Snow. Es ist Winter geworden und nun kommt die kalte Jahreszeit. Nicht alle haben ein warmes Zuhause wie Du. Die Vögel sind fast alle gegen Süden geflogen, wo es wärmer ist und die übrigen Tiere frieren genau wie du jetzt.“ Snow konnte sich das nicht vorstellen. Es war doch so toll im Schnee rumzuspringen und es machte so viel Spass. Als er dann völlig durchnässt war, ging er zurück in sein Körbchen und wärmte sich am Kaminfeuer seiner Menschin. Aber die Sätze des kleinen Bäumchens liessen ihn nicht mehr los. Morgen wollte er gleich nochmals nachfragen. Vorerst träumte Snow von wilden Abenteuern im tiefen Schnee......
Am kommenden Tag konnte Snow kaum erwarten, dass ihm die Türe geöffnet wurde. Und seine Menschin sagte noch: „Pass auf, mein kleiner Snow, Schnee ist nicht nur schön, er kann auch gefährlich sein. Und geh nicht zu weit weg, ich kann dich schlecht sehen, denn du bist genauso weiss wie der Schnee....“ Snow hörte den Rest der Ermahnungen nicht mehr. Er setzte Pfötchen vor Pfötchen, schüttelte sie dann mächtig und entfernte sich immer mehr. Auch die Rufe des Bäumchens, er möge doch hier bleiben, überhörte er. Nach einer Weile kam er zum Waldrand. Hier hatte er im Sommer und Herbst mit den Käfern, Eichhörnchen und den Rehen gespielt. Sogar kleine Mäuschen lernte er kennen und Schmetterlinge tanzten auf seiner Nase herum. Heute war das alles ganz anders. Weiss soweit er sehen konnte und Snow hatte Mühe, festzustellen, wo oben und unten war. Alles sah so fremd aus. Und vergebens suchte er die Schmetterlinge und auch die Mäuschen fand er nicht.
Gerade wollte Snow versuchen, den Heimweg zu finden, da raschelte es über seinem Kopf. „Hallo du da, du Weissling, wo willst du denn hin?“ „Ich weiss es nicht“, flüsterte Snow, sehr unsicher, denn diese Stimme hatte er noch nicht gehört. „Was heisst, ich weiss es nicht! Du musst doch wissen, was du willst, kein Tier geht freiwillig irgendwohin bei soviel Schnee. Guten Tag übrigens, ich bin Squirrel, das Eichhörnchen und ich kenne dich. Ich komme manchmal bis zu deinem Garten und suche mir leckere Nüsse für meinen Vorrat. Deine Menschin ist lieb, sie denkt an uns alle.“ „Wieso muss sie denn an euch denken“, fragte Snow, schon etwas mutiger, denn Squirrel schien ja nicht gefährlich zu sein. „Ja, weil wir im Winter doch kein Futter finden, ist alles zugedeckt vom Schnee. Harte Zeiten für uns Nager und Vögel und auch die Rehe im Wald haben es nicht leichter.“ „Oh, das habe ich nicht gewusst, ich bekomme mein Futter immer in der Küche, und immer wann ich will. Ich kenne keinen Hunger.“ „Dann mögen du und deine armen Freunde diese weisse Pracht gar nicht so sehr? Oooooh, wenn ich nur reden könnte, ich würde meiner Menschin sagen, dass sie für euch alle sorgen soll. Aber mein Miauen versteht sie nicht immer -und so eine Bitte ist schwierig zu erklären.“ Squirrel setzte sich neben Snow und beobachtete diese kleine Katze sehr genau. Normalerweise würde er weit wegspringen, denn Katzen sind nicht gerade seine Freunde. Snow aber gefiel ihm und sein lockiges Fellchen sah aus, wie wenn Squirrel Spuren in die Schneedecke zeichnet mit seinem buschigen Schwanz. Snow schien wirklich aussergewöhnlich zu sein und Squirrel mochte ihn. Sie tobten in der verschneiten Wiese herum, sprangen in die kleinen Tännchen und buddelten unterirdische Tunnels in den Schnee. Squirrel erklärte Snow, dass da unter der Erde auch Tiere wohnten, die sehnsüchtig dem Frühling entgegen schlafen. Das konnte sich Snow nicht so recht vorstellen. Mehr als einen halben Tag konnte er nicht verschlafen. Jeder Tag hatte soviel Neues und Interessantes.
„Sag mal Squirrel, was ist denn das Interessanteste an der Schneezeit?“ Squirrel hustete und lachte dann so laut, dass sogar einige Rehe neugierig an den Waldrand kamen. „Snow, die Schneezeit nennt der Mensch Winterzeit. Und das schönste an dieser Zeit ist Weihnachten.“ „Weihnachten? Was ist das, bitte erklär es mir?“ Snow und Squirrel sind so ruhig im Schnee sitzengeblieben, dass sich viele andere Freunde dazugesellt hatten. Beide haben es nicht gemerkt. Da suchten Rehe unter dem Schnee nach etwas Gras, Raben sassen in den Ästen und passten auf, dass keiner störte. Auch ein Fuchs hörte neugierig zu und viele dagebliebene Vögel lauschten den beiden. „Weihnachten ist ein ganz besonderes Fest, für uns Tiere genauso wie für die Menschen. Sicher ist dir aufgefallen, dass deine Menschen sehr geheimnisvoll tun.“ „Jaja“, sprudelte es aus Snow heraus. „Sie haben so lustige Sachen, womit ich sehr gut spielen kann. Meine Menschin sagt zwar, dass es kein Spielzeug ist, aber es ist so interessant. Und im ganzen Haus duftet es, sie sind fast den ganzen Tag in der Küche und backen lauter duftende Sachen. Und am Abend nimmt meine Menschin zwei Stricknadeln in die Hand und bewegt die so lustig, dass ich einfach nicht widerstehen kann. Und lauter kleine Schachteln und Tüten stehen überall herum, einfach paradiesisch zum Spielen. Das also ist Weihnachten??“ Squirrel und alle inzwischen dazugekommenen Tiere lachten. „Nein, das ist nicht Weihnachten, das ist die Vorbereitung für Weihnachten. Es wird dunkel, wir müssen dich jetzt nach Hause begleiten, sonst sucht dich deine Menschin. Wir können uns morgen nochmals sehen, dann erzählen wir dir das Geheimnis von Weihnachten.“ Snow war natürlich sehr aufgeregt, mochte gar nicht bis zum morgigen Tag warten, aber er wusste auch, dass sich seine Menschin jetzt schon grosse Sorgen machte. Gemeinsam kamen sie in seinem Garten an. Snow hatte in seinem Herzen schon Weihnachten, er wusste es nur noch nicht.
Seine Menschin war überglücklich, wunderte sich etwas über diese neuen Freundschaften von Snow, stellte ihm das Futter hin und knuddelte ihn dann ausgiebig. Snow war müde und legte sich zusammengerollt auf die Knie seiner Menschin und träumte von seinen Erlebnissen. Manchmal zappelte er mit den Beinchen, dann zuckten seine Ohren, dann maunzte er und erzählte in seinem Traum seiner Menschin seine Weihnachtsgeschichte. Natürlich konnte sie ihn nicht verstehen, aber Snow war sehr glücklich, das konnte seine Menschin sehen. Sie wunderte sich nur, dass Snow heute keine Lust mehr hatte auf Lametta, Bastelartikel, Weihnachtsgebäck und Wolle....... Früh am nächsten Tag stapften Snow und seine Menschin Richtung Waldrand. „Snow, du kannst doch nicht mitkommen, das ist viel zu weit. Ich gehe eine kleine Tanne holen, denn heute ist Heilig Abend“. Doch da tätzelte Snow nur noch entschlossener neben seiner Menschin her. Er musste heute unbedingt seine neuen Freunde wiederfinden, er wollte doch das Geheimnis der Weihnachtsnacht erfahren. Gut getarnt am Waldrand warteten sie auch schon auf Snow. Nur, was sollten sie jetzt tun? Da kam ein Mensch und sie wollten sich nicht zeigen. Squirrel packte allen Mut zusammen und hopste über die Schneewiese. Snow freute sich unheimlich und rannte ihm entgegen, mehr purzelte er. Seine Menschin fand das sehr spassig und quietschte vor Freude. Ihr Snow spielte mit einem Eichhörnchen! Fast hätte sie den Grund des Waldspazierganges vergessen. „Sag mal Snow, sind das etwa noch alte Schneespuren von gestern? Da hast du dir aber einen süssen Freund ausgesucht. Bitte komm bald nach Hause, heute ist eine ganz besondere Nacht und du sollst nicht draussen bleiben oder gar frieren.“
Snow wünschte sich in dieser Minute nichts sehnlichster, als dass seine Menschin nach Hause gehen würde. Er war so zappelig, unheimlich aufgeregt und gar nicht fähig, auf den Wunsch seiner Menschin zu achten. Bald aber versammelte sich die ganze Schar der Tierfreunde und noch einige Neue kamen dazu. Ein wahrlich weihnachtliches Bild. Squirrel sagte dann, dass in der Nacht zum Weihnachtstag etwas ganz Besonderes passieren werde. Alle Menschen, die Tiere lieben, würden in dieser Nacht reich beschenkt von ihren Lieblingen. „Was denn, fragte Snow, ich habe doch gar nichts, was ich meiner Menschin geben könnte.“ „Oh doch Snow! Alle Tiere können in der Weihnachtsnacht zu ihren Menschen reden, wenn sie es sich wünschen.“ Klar, dass es nur ganz besondere Menschen sind, die dieses grosse Geschenk erhalten können. Denn welches Tier will sich mit jemandem unterhalten, der nicht besonders lieb zu ihm gewesen ist? Snow riss seine Augen auf, ganz gross und fragend. „Ehrlich Squirrel, ich kann heute Nacht mit meiner Menschin reden? Und sie versteht mich auch? Das ist ganz toll, oh, was ich ihr alles sagen werde..!“ Squirrel verstand zwar diesen Übermut nicht ganz, aber auch er hatte durchaus Menschen kennengelernt, die es ihm Wert wären, dass er mit ihnen reden würde. Aber Squirrel verabschiedete sich und kletterte flink auf die nächste Tanne. „Tschüss Snow! Ich hoffe, wir treffen uns mal wieder, es war schön mit dir!“ „Klar treffen wir uns wieder, wir sind doch Freunde!“
Völlig durchnässt vom Schnee kam Snow nach Hause. Seine Menschin hatte ein herrliches Futtertellerchen für ihn bereitgestellt. Zuvor trocknete sie ihn ab und lächelte: „So mein Held, heute ist die heilige Nacht, aber was sage ich dir, du verstehst es ja nicht“. Snow schmiegte sich schnurrend an seine Menschin. Um Mitternacht wird sie ein Wunder erleben, dann kann Snow seiner Menschin alles sagen, was er auf dem Herzen hatte - und sie würde es dann verstehen können! Snow kuschelte sich ganz fest an seine Menschin, diese Nacht gehörte den beiden. Sie wollten sich um Mitternacht so vieles erzählen und sich freuen, dass der andere es verstehen konnte. Sie schliefen ein - und das Glockengeläute am 1. Weihnachtstag weckte beide auf. Nun hatten sie doch tatsächlich die Mitternachtsstunde verpasst! „Snow, stell dir vor, ich wollte dir so viel sagen heute Nacht, etwas über das Geheimnis, etwas über die Weihnacht für Menschen, ganz viel für Dich - und nun haben wir es verschlafen.“ Snow kuschelte sich an seine Menschin, maunzte, miaute, schnurrte und gab Küsschen. Und seine Menschin hat ihn auch so verstanden, ohne Mitternachtsstunde an Heilig Abend. Uschi Schwarzenbach Cattery Siam Castel - Frizzled frolic ************************************************************************************************ Ein Traum in weiß...Es ist schon ein paar Jahre her als wir uns zum Kauf einer weißen Katze entschlossen. Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Wir hatten einen schwarz-weißen Hauskater und da wir beide berufstätig waren wollten wir unserem Mitbewohner einen kleinen Freund ins Haus holen, damit es auch ihm nicht langweilig wurde. Wir hatte beschlossen es sollte etwas ganz besonderes sein. So erkundigten wir uns über verschiedene Rassen und blieben am Ende an der Rasse Türkisch Angora hängen. Ein Bild bestätigte unser Vorhaben. Es war das Bild einer weißen odd-eyed Katze. Noch heute habe ich dieses Bild vor Augen. Das Tier strahlte eine unheimliche Eleganz aus. Das seidige Fell umhüllte das Tier wie einen Mantel und die Augen blickten durch mich hindurch.
Nach einiger Suche fanden wir schließlich einen Züchter , der noch Jungtiere hatte. Die 2,5 Stunden Fahrt kamen uns wie eine Ewigkeit vor. Als wir ankamen lagen da 4 schneeweiße Türkisch Angora Kitten zusammengerollt auf einem Kissen und schliefen sanft wie Engel. Die Wahl viel uns sehr schwer . Es war ein kleiner weißer Bube mit einer etwas dreckigen Nase. Er sah uns an wie die Katze auf dem Bild und wir wussten, er war es, der uns noch viele schöne Stunden in unser Haus bringen sollte. Wie oft beobachteten wir den kleinen Mann heimlich wenn er sich an Vögel heranpirschte oder einfach nur in unserem Gehege herumtollte und auf Bäume sprang. Durch seine weiße Farbe sah das Ganze viel graziöser aus, und wir genossen diese Augenblicke ganz besonders.
Wir haben heute zwei weiße Katzen und noch immer sind sie etwas besonderes in unseremLeben. Manchmal sitzen sie da , stolz wie Statuen, ihre Ausstrahlung, der Blick ihrer Augen. Es ist für uns unvorstellbar das es diese wundervollen Tiere vielleicht bald nicht mehr geben wird . Aus dem kleinen Kater ist inzwischen ein gestandener Kater geworden, der aber noch immer ab und zu eine dreckige Nase hat.
Claudia Rudewig + Wolfram Schmid ************************************************************************************************
Gestatten: weiß, taub, von Geburt Norweger und laut meines Menschen unendlich
liebenswert.
Nach ein paar Tagen gedoch hatte sich der ganze Rummel um meine Person schon
gelegt; ich glaub´ meine neuen Freunde spür(t)en, daß ich nicht so ganz in
Ordnung bin.
Mein Frauchen hatte aber auch viel Ärger durch mich: ständig habe ich was
runtergeworfen oder mit meinem thingyen Popo umgeschubst.
Taub zu sein ist gar nicht so schlimm, ich habe soooo viel lebensfreude in mir
und vor nichts und niemanden Angst, "kannste" mir glauben. ************************************************************************************************ Ein Eisbärchen kommt selten allein...
Nachdem Merlin´s erster Wurf, eine Einlingeline mit Namen Ipanema – weiß odded eyed – nun langsam auszog, nahte die Zeit seines zweiten Wurfes, diesmal mit Betty Boo als Mama. Es zeigte sich schon recht früh, diesmal würde es wohl mehr Kinder geben und ich war sehr gespannt.
Am 02.02.2001 war es dann soweit, nach endlosem warten, so kommt es mir jedes Mal wieder vor, es war bereits 1.30 Uhr morgens, ich war gerade im Bett, sagte Betty mir unmissverständlich nun geht es los! Ich also wieder angezogen und vor die Wurfkiste. Betty streicheln und mehr mir als ihr gut zureden, das sie eine tolle Mama ist und das alles ganz fantastisch macht. Dann war es soweit das erste Baby kam – ach war ich gespannt – ob es wohl ein weißes wird?
Ja, es war ein weißes Baby – freu´ und ich notierte gleich die Merkmale, um es falls noch etwas weißes kommt von den anderen unterscheiden zu können!
Weit gefehlt auch Baby Nr. 4 und 5 waren weiß und ich wurde es langsam auch – wie sollte ich sie unterscheiden? Bekommen alle ein schönes Zuhause? Ich hatte zwar Vorbestellungen, ja aber auf black tabby, rot und bunte Mädchen! Betty war nun fertig dachte ich, mittlerweile war es 5.30 Uhr morgens – ich total gerädert – man fragt sich für wen es eigentlich anstrengender war und es fehlte noch eine Nachgeburt. Ich also noch mal Himbeerblättertee geholt, um Betty etwas zu unterstützen, mir selber auch einen Tee – eigentlich wollte ich lieber einen Brandy, aber um 5.30 Uhr !! Und dann lag´ da noch etwas unter Betty´s Schwanz, ich freute mich – ah – die Nachgeburt ist da, hat ja toll geklappt, nehme den Schwanz hoch und werde ohnmächtig Nr. 6 – natürlich weiß – was sonst, war gerade angekommen! Und Sonja völlig mit den Nerven am Ende, so was hatte ich ja noch nie gehört – 6 Babies und alle weiß !
Merlin hatte also ganze Arbeit geleistet, es schien das er der Meinung war, wenn schon Kinder von Ihm dann bitteschön auch standesgemäß in weiß! Nun war ich wirklich reif für die Insel und habe erst mal morgens um 6 Uhr Mascha – Merlin´s Menschenmama und unsere Oma angerufen, um Ihr von dem „freudigen Ereignis“ zu berichten. Etwas verschlafen, lachte Sie sich halb tot und meinte nur ganz trocken – Du liebst doch weiß, nun hast Du es !! Und ehrlich gesagt hatte sie ja vollkommen Recht – ich liebte und liebe Weiß und möchte keines der 6 kleinen Eisbärchen gegen ein farbiges eintauschen. Verwechselt habe ich sie übrigens nie!! Und wenn die Leute Farbige wollen bitte , sollen sie , sie wissen ja nicht was Ihnen entgeht!
So eine Freude die kleinen mit ihrer farbigen Mutter in der Wurfkiste zu beobachten und Merlin ganz stolzer Papa und Ehemann bewacht Frau und Kinder eifersüchtig – ein Wunder! Und ein Baby schöner als das andere. Das es auch noch 5 Mädchen und 1 Junge waren, verwunderte mich dann auch nicht mehr ! (Wo Betty doch in Ihren bisherigen 2 Würfen nur Kater bekommen hatte)
Diese weißen Fellknäule durch die Wohnung wuseln zu sehen, ein echtes Erlebnis. Die Leute die sich dann entschließen konnten und ebensolche Weißfans sind wie ich waren wirklich begeistert und konnten sich leider kaum entschließen welches Baby es denn nun sein sollte. Aber wir hatten ja Zeit und jeder ist zu seinem Herzenskind gekommen. Ich freue mich immer wieder über diesen Wurf und bin auch etwas Stolz wie schön er war und noch heute ist. Mit 14 Wochen haben wir uns dann in der Öffentlichkeit präsentiert und konnten 2 x Bester Wurf ( es waren immerhin 6 Halblanghaar Würfe in Konkurrenz) und 2 x Bestes männliches Jungtier mit nach Hause nehmen – wenn das kein Erfolg war ! Insgesamt haben die „J´s“ schon 6 x BIS – Siege erringen können und das wo sie gerade mal etwas über 1 Jahr alt sind und eher in homöophatischen Dosen ausgestellt werden. Heute haben sie sich alle zu wunderschönen, typvollen Norwegern mit reichlich Fell und einer enormen Größe entwickelt und haben Ihre neuen Zuhause sowohl die 2 – als auch die 4-Beiner fest im Griff.
Die zweite Auflage dieser Story ist in Arbeit – mal gucken was Betty diesmal in Ihrem Beutel hat – vielleicht gibt es das nächste mal die ganze Story in farbig!! Lassen wir uns überraschen.... Viele liebe Grüße Wünschen Sonja Krieger & Eisbärchen | |||||